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DAS SCHUHHAUS DEISS
Geschichte und Entwicklung
Die Anfänge des Schuhhaus Deiss, das älteste Schuhhaus Basels, gehen auf das Jahr 1883 zurück und wurde von Carl Deiss als Schuhmacherwerkstätte an der Sattelgasse gegründet. Bereits zwei Jahre später erfolgte der Umzug an die Hutgasse 5, und um die Jahrhundertwende konnte auch das Haus an der Ecke Hutgasse/ Gerbergasse käuflich erworben werden.
Nach den Grippejahren 1917/18, wo Sohn Karl wie auch Carl Deiss verstarb, gelang es dem zweiten Sohn, Otto Deiss, trotz den schweren Krisenjahren, das Geschäft weiter auszubauen und die beiden Läden intern miteinander zu verbinden. Anfang der dreissiger Jahre schloss sich Otto Deiss einer bedeutenden Gruppe von unabhängigen Schuhhändlern an, um Verbindungen zu den wichtigen Schuhfabriken, als auch in alle Modezentren zu schaffen.
Es handelte sich um die EVUS Gruppe, bzw. die heutige Swiss Shoe, wo bereits damals die Einkaufsvolumen gebündelt, als auch ein reger Erfahrungsaustausch betrieben wurde. Als im Jahre 1936 mit Werner Deiss die dritte Generation an die Spitze des Unternehmens trat, wurde nach den Kriegsjahren der Laden komplett neu eingerichtet, obwohl man sich bereits damals mit dem Gedanken eines Neubaus befasste. Nach zahlreichen Projekten erfolgte schliesslich im Jahre 1955 der Abbruch und es entstand eines der schönsten und dominantesten Schuhhäuser der Schweiz.
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