Werner Deiss, als umsichtiger Patron und initiativer Unternehmer verstand es dann auch in der Folge das Geschäft weiter auf einen nachhaltigen Erfolgskurs zu bringen. Mit zahlreichen Umbauten gelang es ihm, die Flächenqualität als auch das modische Erscheinungsbild des Ladens immer wieder den neusten Anforderungen anzupassen. Die erarbeiteten Mittel wurden laufend in die Optimierung des Geschäftes reinvestiert, bis unmittelbar vor seinem überraschenden Tod im Jahre 1988, wenige Wochen vor seinem 74. Geburtstag.

Unter der Leitung von seiner Frau Margrit Deiss, in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Geschäftsführer Werner Binz, als auch dem bewährten Mitarbeiter-Stab, wurde das Geschäft weiter geführt und die Maxime von Werner Deiss hochgehalten. Erfolgreiche Jahre waren die Folge in den frühen Neunziger Jahren, während ab 1994 rezessionsbedingte Rückgänge Sorgen bereiteten. Da die Nachfolge innerhalb der Familie nicht zustande kam, entschloss sich Frau Margrit Deiss, das Geschäft auf Anfang 2001 zu verkaufen.

Nach einigen turbulenten Uebergangsjahren trat dann im 2006 die Familie Gretener als definitive Käuferin auf, die auch im Raume Zug Schuhgeschäfte betreibt. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dieser Schuhhandelsfirma konnte die Firma wieder auf Erfolgskurs gebracht werden und kooperiert nun auch mit dem Schuhhaus Peterhans in Winterthur, das 2007 zur Gruppe gestossen ist.

Die heutige Schuhhaus Deiss AG mit seinen 35 Mitarbeiter/Innen, wird von Geschäftsführer Guido Gretener geleitet, der sich auf Mithilfe eines erfahrenen und langjährigen Kaders stützen kann. Des weitern amtet Kurt Gretener als Verwaltungsratspräsident und führt das Finanz- und Rechnungswesen.

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